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MERUS...
...ist es gelungen die Molekularschwingungen z.B. von Rost und Kalk zu messen und diese zu speichern. Ausgehend von diesen Eigenschwingungen entwickelt Merus neue Wirkschwingungen. Die Wirkschwingungen werden auf einen Träger gespeichert, der in der Lage ist diese Schwingungen konstant ins Wasser abzugeben. Das geschieht ohne externe Energiezufuhr,
sondern nur mittels der durch die Umgebungswärme zugeführten Energie. Das Wasser nimmt diese Schwingungen auf und verbreitet sie in Fließrichtung. In der gesamten nachfolgenden Wassersäule breiten sie sich schneller als die eigentliche Fliessgeschwin- digkeit des Wassers aus. So erklärt sich die gute Funktion auch in selten bis gar nicht genutzten Wassersträngen. Hier interferieren sie mit den Eigenschwingungen und verändern so das Verhalten der Stoffe. Das Ergebnis, die physikali- schen Eigenschaften der Inhaltsstoffe im Wasser (oder anderen Flüssigkeiten) verändern sich. Im Fall von Rost zum Beispiel, erkennt der Sauerstoff dreiwertiges Eisen nicht mehr als solches, so dass kein neuer Rost entsteht.

Theorie
Das Wirkprinzip von Merus, mit speziell entwickelten Schwingungen das physikalische Verhalten von Inhaltsstoffen im Wassers zu verändern, ist neuartig und schwer zu verstehen. In der Wissenschaft werden heute solche Wirkprinzipien noch sehr kontrovers diskutiert.
Der theoretische Hintergrund dieser Methode beruht daher auf empirischen Erfahrungen, Annahmen und logischen Schlüssen aus jahrelanger Arbeit an und mit diesem Thema. Ähnlich wie in der Experimental- physik im 19. Jahrhundert, als Phänomene entdeckt wurden, diese Phänomene auf Reproduzierbarkeit hin geprüft wurden und dann schließlich eine Theorie dazu entwickelt wurde.
Wir nehmen nicht für uns in Anspruch, dass unsere Theorien in vollem Umfang richtig sind und geben auch zu, dass wir in einigen Bereichen dieser Theorien mehr Fragen als Antworten haben.

Molekularschwingung
Molekularschwingungen sind hochkomplexe Schwingungsmuster, die von Atomen oder Molekülen abgegeben werden. Ein Atom besteht vereinfacht aus einem Atomkern mit Protonen und Neutronen sowie den Elektronen, die sich um den Kern bewegen. Moleküle bestehen aus mehreren Atomen, die sich stark vereinfacht ausgedrückt die "Elektronen miteinander teilen." In beiden Fällen handelt es sich dabei nicht um starre Gebilde, sondern um sich bewegende Systeme. Diese Bewegungen lassen sich als Schwingungen oder auch Schwingungsmuster beschreiben, die Molekularschwingungen. Je Wärmer der Stoff ist desto größer ist die Amplitude dieser Schwingung. Merus ist es gelungen, molekulare Grundschwingungen verschiedener Stoffe zu isolieren, abzubilden und zu speichern.

Interferenz
Die gespeicherten Grund- oder Urschwingungen werden von Merus bearbeitet und teilweise verstärkt, bzw. gespiegelt. Man spricht von Interferenz, wenn Schwingungen überlagert werden. Das mathemati- sche Ergebnis der Ursprungsschwingung und der Interferenzschwingung ist null wenn sie 180° phasen- verschoben sind und sie gleiche Phase sowie gleiche Amplitude haben. Im Falle der Resonanz wird die Ursprungsschwingung in der Amplitude verstärkt, in dem eine zusätzliche Schwingung in der gleichen Phase auf die Urschwingung gelegt wird. Was man mit Resonanzschwingungen erreichen kann, ist hinlänglich bekannt. So schwingt zum Beispiel eine Brücke auf, wenn sie mit ihrer Resonanzschwingung beaufschlagt wird, was schließlich zum Einsturz der Brücke führen kann
.

Weil die blaue und die grüne Linie gegenphasig sind (gleiche Stelle durch die x-Achse, aber Berg liegt gegenüber vom Tal), subtrahieren sich die Ausschläge. In diesen Fall sind die Amplituden auch noch gleich gross, sodass die resultierende rote Kurve null ergibt.

Die rote Linie ergibt sich aus der Addition der grünen mit der blauen Linie. Weil blau und grün an der gleichen Stelle durch die x-Achse gehen und die Berge in die gleiche Richtung (d.h. sie sind in Phase) wird der Ausschlag der resultierenden roten Linie durchgehend grösser.

Wirkschwingung
Im Prinzip gibt es für jeden zu beeinflussenden Inhaltsstoff in Flüssigkeiten eine Wirkschwingung. Wirkschwingungen sind Schwingungen, die wir durch viele Prozesse, wie zum Beispiel dem Überlagern verschiedener Urschwingungen, isoliert und gespeichert haben. Das Entwickeln einer neuen Wirkschwingung ist ein langwieriger Prozess der mehrere hundert Stunden benötigt.
Merus hat im Laufe der Zeit eine Vielzahl solcher Wirkschwingungen entwickelt und gespeichert. Die fertigen Wirkschwingungen werden je nach Anwendung und Bedarf auf den jeweiligen Träger geladen.

Schwingungsabgabe
Merus programmiert auf den Träger Wirkschwingungen. Diese Wirkschwingungen werden mittels der trägereigenen Wärme- bewegung ständig in die zu behandelnde Flüssigkeit abgegeben. Wasser zum Beispiel, ist in der Lage diese Schwingungen zu speichern und intern weiterzugeben. Im Wasser treffen die Wirk- schwingungen auf die Grundschwingungen der Inhaltstoffe, z. B. von Rost, und interferieren mit diesen. Dadurch wird das gesamte Schwingungsmuster im Wasser beeinflusst. Die dadurch erzielten Veränderungen sind mannigfaltig. So wird dreiwertiges Eisen (In Fe2O3, Rost) dahingehend verändert, daß es anders mit Sauerstoff reagiert. Kalk kristallisiert in geschlossenen Systemen nicht mehr so schnell hart aus und wird kontinuierlich mit dem normalen Fluss ausgeschwemmt .

Träger
Der Träger muss in der Lage sein, möglichst viele Wirkschwingungen zu speichern, diese über einen sehr langen Zeitraum zu halten und sie auch konstant wieder abzugeben. In langen Versuchsreihen wurden sehr viele unterschiedliche Trägermaterialien untersucht und getestet. Nicht alle Materialien sind in der Lage, die gewünschten Bedingungen zu erfüllen. Aluminium mit einem hohen Siliziumanteil, hat sich schließ- lich als der Träger mit dem besten Kosten/Nutzenverhältnis heraus- gestellt und wird heute vorwiegend verwendet.
Aus praktischen Gründen wird das Gerät aus 2 Halbschalen zusammengesetzt. So lässt sich ohne viel Aufwand eine Installation mit minimalen Zeitaufwand durchführen.

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